• Persönlich

    Über mich persönlich

Ich bin ein echter Bamberger, in Bamberg geboren und zur Schule gegangen.

Seit meinen frühesten Tagen in der Wunderburg habe ich Fußball gespielt. Die Liebe zu diesem Sport prägt mich bis heute.

Während meiner Zeit am Franz-Ludwig-Gymnasium bin ich durch begeisternde Lehrkräfte dazu motiviert worden, mich in die gesellschaftlichen Debatten einzubringen und politisch zu engagieren.

Nach einem Vergleich der verschiedenen Parteiprogramme habe ich in der Wendezeit 1989/1990 meine politische Heimat in der CSU gefunden, die es mir in den letzten 30 Jahren manchmal zwar nicht immer einfach gemacht hat, in der ich aber aber auch viel Freude am Erreichen gemeinsamer Ziele und politische Freunde und Weggefährten gefunden habe. 
 

Studienzeit

Aus Begeisterung für den Lehrberuf nahm ich zunächst ein Lehramtsstudium an der Universität in Bamberg in den Fächern Latein, Geschichte und Katholischer Theologie auf. Weitere Studienstandorte waren Tübingen, Oxford und Salzburg. In England und Österreich habe ich erfahren, wie wichtig die europäische Einigung ist und welche Möglichkeiten sie jungen Menschen eröffnet. Den internationalen Austausch mit Studierenden aus den unterschiedlichsten Ländern habe ich stets als bereichernd empfunden. 

Mein Studieninteresse hat sich dabei immer stärker auf die Katholische Theologie, näherhin die Patristik, die Kirchengeschichte und den Orient fokussiert, den ich mehrfach für verschiedene universitäre Projekte bereisen durfte. Die enge Verflechtung von Glaube und Gesellschaft in all ihren geschichtlichen Facetten zu durchdringen, ist mir bis heute wichtiges wissenschaftliches Anliegen. Die ökumenische Verbundenheit der orientalischen Christen hat meine stark ökumenische Einstellung mit beeinflusst. Dankbar für diese Möglichkeiten bin ich der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Cecil Rhodes Stiftung, die mir als einem von vier Deutschen pro Studienjahr die Promotion am Wolfson College in Oxford ermöglicht hat. 
 

Wissenschaftliche Arbeit

Nach der Rückkehr aus England hat mich meine berufliche Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Fakultät Katholische Theologie der Universität nach Bamberg zurückgeführt. Ich erhielt die Möglichkeit dazu, am Aufbau eines Ostkirchlichen Zentrums der beiden Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg mitzuarbeiten. Aus dieser Zeit stammen die meisten meiner wissenschaftlichen Publikationen. 

In Folge dieser Tätigkeit habe ich im Jahr 2008 an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gewechselt, an der ich mit viel Freude Lehramtsstudierende in der Fachwissenschaft Katholische Theologie bis zu meiner Beurlaubung nach der Wahl zum Bürgermeister habe ausbilden dürfen. In diese Zeit fällt auch meine Habilitation für das wissenschaftliche Fach Kirchengeschichte und Patrologie an der Universität in Salzburg. 


Heimat in Bamberg

Die Liebe zur Katholischen Theologie und zum Lehrberuf verbinden mich auch mit meiner ebenfalls aus Bamberg stammenden Frau Melanie, die ich seit meiner Studienzeit kenne. Im Jahr 2015 wurde unser Sohn Laurenz geboren. Wir leben gemeinsam im Stadtteil Bug.

Seit vielen Jahren bin ich auch in einigen Bamberger Vereinen und Verbänden engagiert: So war ich unter anderen Vorsitzender des Bürgervereins Bamberg-Ost, bin Vorsitzender der Freundeskreise der Museen rund um den Bamberger Dom oder der Volkshochschule, Beiratsmitglied des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim, Mitglied im Historischen Verein, der Schutzgemeinschaft Alt Bamberg, dem Schwimmverein, den Maltesern, der Caritas, der Freiwilligen Feuerwehr und einigen mehr. Sie prägen für mich Bamberg. Für sie und die in ihnen tätigen ehrenamtlichen Mitgliedern will ich mich besonders einsetzen.
 

Motivation zur Kandidatur

Im Jahr 2014 habe ich mich dazu entschlossen, auf Vorschlag meiner Fraktion für das Amt des Zweiten Bürgermeisters zu kandidieren, weil ich die Stadt, in der ich aufgewachsen bin und der ich so viel verdanke, politisch mitgestalten möchte und mir sie und ihre Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen liegen.

In dieser Funktion habe ich in den letzten Jahren einige Impulse anstoßen können: in der Kultur durch das neue Kunststipendium von Stadt & Landkreis Bamberg, in der Bildung durch den Ausbau von Ganztagesangeboten und die Fortführung der Schulhaussanierung, im Sport beispielsweise durch die Sanierung des Sportzentrums Gaustadt. 

Ich habe in den vergangenen fünf Jahren aber auch erfahren müssen, dass ich als Zweiter Bürgermeister nicht alle meiner Vorschläge umsetzen kann. Dazu werden Entscheidungen getroffen, an denen ich nicht beteiligt werde, bei denen ich anderer Meinung bin oder bei denen meine Argumente übersteuert werden. 

Diese Erkenntnis war ein entscheidender Grund für meinen Wunsch, nun selbst am 15. März 2020 den Politik- und Generationenwechsel im Bamberger Rathaus zu verwirklichen und für das Amt des Oberbürgermeisters meiner Stadt zu kandidieren. Dabei hoffe ich auf Ihre Unterstützung.

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